1945
In Basel geboren.

1962
Lehre als letzter Handlithograf in Basel (Bild1/ Bild2). Nach ca. 18 monatiger Lehrzeit begann ich mit dem Aufbau einer eigenen Druckerei für künstlerische Originaldruckgrafik im Luftgässlein 1 in Basel. Schwerpunkt: Lithografie und Steindruck.

1965
Diplomabschluss als Handlithograf im Kanton Basel-Stadt, danach während 20 Jahren selbstständiger Lithograf und Steindrucker.

1966
Grosse Ausstellung in den ehemaligen Räumen der Galerie Handschin(Bäumleingasse, Basel) mit über 100 verschiedenen Arbeiten, Lithografien, Radierungen und Holzschnitten aus meiner Druckwerkstatt. Die Ausstellung war in jeder Hinsicht ein riesiger Erfolg. Emil Ruder, damals Direktor der Kunstgewerbeschule in Basel, bot mir an, als Fachlehrer an seiner Schule zu wirken und die Fächer Lithografie und Steindruck wieder aufzubauen, die seit längerer Zeit auf einem katastrophalen Tiefpunkt waren. Die Ausstellung brachte auch viele neue Künstler und Künstlerinnen in meine Werkstatt um ihre Druckgrafiken zu realisieren.

1966
Als Fachlehrer für Lithografie und Steindruck an die Kunstgewerbeschule Basel berufen / Bild 1 / 2 / 3

1967
Erneute ernsthafte Auseinandersetzung mit eigenen künstlerischen Arbeiten.

1969
Da ich für das Drucken vom Stein Autoditakt war, erhielt ich am 9. Mai ein Stipendium, um verschiedene Steindruckereien in Europa zu besuchen. Am interessantesten war natürlich der Besuch in der Druckerei von Fernand Mourlot in Paris, der dank einem Empfehlungsschreiben von Ernst Beyeler zustande kam. Am meisten beeindruckte mich, dass der schon vierundsiebzig Jahre alte Fernand Mourlot mich persönlich empfing und fast eine Stunde lang über sich und seine Druckerei erzählte. Die Lithografen und Drucker bei Mourlot arbeiteten für Chagall, Miro, Braque und Picasso.

1970
Am 14.5. erhielt ich ein erstes Künstlerstipendium von der Stadt Basel. Es war gedacht als kleine Unterstützung für unabhängiges Arbeiten in meinem Druckgrafik-Atelier.

1971
An der Internationalen Kunstmesse mit der Edition Graphika (Eigener Verlag für Druckgrafik) vertreten.

1972
Internationale Kunstmesse mit der Editon Graphika. Auf der am Stand aufgestellten Lithopresse während der Messe jeden Tag 2 bis 3 Lithos gedruckt.

1973
Internationale Kunstmesse (Edition Grafika)mit einem einmaligen Angebot: Mappe „Can Can“ mit 9 Lithografien von Irène Zurkinden. Auf der am Stand aufgestellten Radierpresse jeden Tag gedruckt. Ein Kupferstich von Klaus Oberli, den er nach einer Zeichnung von Rolf Iseli angefertigt hat.

1974
Internationale Kunstmesse mit der Editon Graphika. Zusätzlich ausgestellt, auf Wunsch von Ernst Beyeler, die von ihm herausgegebene Mappe „Atelier Impressionen“. Originaldruck-Grafiken von Basler Künstlern, die Beyeler mit mir zusammen ausgewählt hatte.

1975
Internationale Kunstmesse mit der Editon Graphika.

1976
Internationale Kunstmesse mit der Editon Graphika.

1977
Erste Ausstellung mit Blei- und Farbstiftzeichnungen in der Galerie Schoeneck in Riehen.

1978
Beteiligung an der Ausstellung der Internationalen Senefelder-Stiftung in Offenbach am Main.

1979
Ankauf einerBleistiftzeichnung durch die Kunstkreditkommission des KantonBasellandschaft.

1979
Ausstellung mit Blei- und Farbstiftzeichnungen bei Erich Frösch, Goldschmied, in Basel.

1981
Als Drucker beteiligt an dem Buch „Bilder einer Ausstellung“ von Edzard Schaper / Celestino Piatti, das als eines der schönsten Schweizer Bücher ausgezeichnet wurde.

1982
Ankauf der Lithoauflage „Wolkenpaar“ für eine Sammelmappe, finanziert von der Kunstkreditkommission Basel-Landschaft.

1983
Grosse Einzelausstellung mit Blei- und Farbstiftzeichnungen in der Galerie „Atrium“ in Basel. Bild 1 / 2

1983
Teilnehmer an der Gruppenausstellung der „Preisträger des Grafikwettbewerbs der Kunstkredit Kommission - 150 Jahre Baselland“ in der Galerie Jahn in Hofstetten.

1985 Offizielle Übergabe der Druckerei an Peter Schleiss. Der Versuch, die Druckerei wie bisher nur für Künstlerdrucke zu betreiben, scheiterte schon nach kurzer Zeit. Peter Schleiss, der den Beruf als Buch- und Offsetdrucker erlernt hatte, richtete sich dann eine Offsetdruckerei ein, und stellte sie für kommerzielle Druckaufträge zur Verfügung.

1985
Erste Fettkreidezeichnungen und Malereien nach Geschichten und Fotoreportagen der Xingu-Indianer im Mato Grosso, Brasilien.

1985
Einzelausstellung mit den neuen Fettkreidearbeiten in der Buchhandlung und Galerie Labyrinth
in Basel.

1986
Ausstellung der neuesten Fettkreidearbeiten zusammen mit Felix Brenner in der Galerie „Vorstadt“ in Basel.

1987
Mit Charles Hug, Dadi und Krassimira Wirz die „Fachklasse für Originaldruckgrafik“ in der Schule für Gestaltung in Basel gegründet. Diese Weiterbildung dauerte vier Semester. Fünf von sechs Fachklassen habe ich als Leiter koordiniert.

1988
Erste Pixelbilder mit einem Mac-Computer (Apple).

1988
Preis und Ausführungsauftrag für das Buchprojekt Bild 1 / 2). in Buch zum selber Drucken „ohne Titel“ des Kunst- und Literaturkredits Basel-Stadt.


1989
Gruppenausstellung in der Galerie Fabian Walter in Basel Sonderausstellung der Preisträger aus dem Wettbwerb „Buchprojekte“ des Kunst und Literaturkredits Basel-Stadt.

1990
Stadtflucht, Miete ein Stöckli im Tannental in der Nähe von Landiswil im Emmental, Kanton Bern, Schweiz. Viele grosse Spaziergänge, manche bis zu 40 Km am Tag. Erste Bilder mit Holzasche. Alle Bilder gemalt für die OPEN -AIR - EXIBITION.


1990
Grosse Einzelausstellung "OPEN-AIR-EXHIBITION" Bild 1 / 2 / 3. Dreizehn Plakatwände in der Grösse von 3 x 4m rund um Basel von der APG gemietet. Die Verhandlungen und Projektierungen haben zwei Jahrege dauert. Auf den Plakatwänden waren meine neuesten, politisch engagierten Malereien zusehen. Über dieses Projekt veröffentlichte ich eine ausführliche Publikation, weil die Arbeiten nach dem Auswechseln der Plakatwände mit einem Hochdruckreiniger Aktion abgelöst und vernichtet wurden.

1990
Kündige das Emmentaler-Stöckli. Beziehe ein altes Bauernhaus in den Hochvogesen, Frankreich. Beschäftige mich dort sehr intensiv mit Gemüseanbau, Hühner- und Bienenhaltung.


1991
Überfahrener Vogel, unbewilligte Wandmalerei an der freien Hauswand des Hauses von Esther Meier-Ringger an der Lothringerstrasse 18 in Basel. Habe nach der Wandmalerei mindesten fünf Jahre lang keine künstlerischen Arbeiten mehr angefertigt.

1992

Kunst am Arbeitsplatz“ (Bild2)

Einzelausstellung mit vielen politsch engangierten Themen. Ausgeführt in Holzschnitten, Lithografien und Malereien. Bei Jörg Ribi, Malergeschäft in Riehen.

1993
Musikakademie Basel Bild 1 / 2 / 3). Mitarbeit an der Aufführung von „Babar, der kleine Elefant“ (Francis Poulenc und Jean Français). Lis Arbenz inzenierte eine Aufführung auf der Grundlage der Klavierstücke von Poulenc. Gleichzeitig mit dem Vortrag einer Seite aus dem Buch war ein vom Text inspiriertes, von mir gemaltes Bild zu sehen. Die Musiker spielten das Erzählte auf ihren Instrumenten.Für diese Aufführung malte ich 18 Bilder in der Grösse von 210 x 110 cm.

2000
Einzelausstellung in der Galerie Schürli Bild 1 / 2 / 3, in Niedereggenen (Markgräflerland), Deutschland. Mit Lithografien und Digital-fotografien. Die Themen waren inspiriert aus 10 Jahren Landleben in „Les Grimels“ in den Haute Vosges“ Frankreich.

2001
Digitalkunst - Ausstellung / Bild 2, im Museum in Efringen Kirchen, Deutschland, mit Hermann Wagner, Skulpturen.

2002
Beginne mit den Filmaufnahmen fürDIE VORSTELLUNG HAT SCHON BEGONNEN - DAS KLEINE PORTRAIT FÜR CHRISTINA“.

2003 Aufenthalt für drei Wochen in Kyoto, Japan.

2004
Beende die Schneidearbeit zu meinem Film und lanciere aus eigener Initiative eine Filmpremiere mit zwei Vorstellungen. Sonntag den 14. November, im Kino Royal in Basel. Grosser Erfolg mit ca. 300 Besuchern und Besucherinnen. Zu diesem Anlass gab ich das „Buch zum Film“ heraus. Im Buch enthalten sind eine DVD mit dem Film, eine CD mit der Filmmusik von Harald Kimmig und eine kleine Lithografie von Christina Jermann.

2004
Druckwoche im Druckwerk Basel (Bild 1 / 2 / 3 ), bei Florian Dammeyer und Marcel Göhring zum Thema „Japan-Notizen“. Druckgrafik; Lithos, Radierungen und Holzschnitte auf selbstgeschöpftem Papier, das ich im Papiermuseum angefertigt hatte. Über diese Arbeitswoche entstand ein Werkkatalog.

2005
Nach 38 Jahren Tätigkeit als Fachlehrer für Lithografie und Steindruck, (in den letzten vier Jahren digitale Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop), an der Schule für Gestaltung in Basel, werde ich auf Grund städtischer Sparmassnahmen frühpensioniert.

2005
Es wird wahr. Am Sonntag, 20. November, zeigt das Kult.Kino CAMERA in Basel meinen Film „DIE VORSTELLUNG HAT SCHON BEGONNEN - DAS KLEINE PORTRAIT FÜR CHRISTINA“ in einer Matinée-Vorführung. Nach der Filmvorführung fand eine Gesprächsrunde statt zum Thema „Lithografie und Steindruck - Handwerk im digitalen Zeitalter“. Mit Samuel Buri, Bettina Eichin, Christina Jermann, Harald Kimmig, Reinhardt Stumm und mir selbst. Die Vorstellung war ausverkauft.

2005
Erhalte einen Beitrag aus dem Lotteriefond Baselstadt und Baselland, Fachausschuss für Audio-Vision & Multimedia, für die Planung meines Dokumentarfilms DIE UNBELIEBTEN AUSSENSEITER.

2006
In derM54plattformin Basel grosse Gruppenausstellung mit dem Thema „Lithografie und Steindruck im digitalen Zeitalter“ organisiert. Eine Ausstellung mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern. Zugleich war es die Verabschiedung von meiner Lehrtätigkeit an der Schule für Gestaltung. Über diese Ausstellung habe ich eine kleine Publikation realisiert.

2006
Das Buch (Bild1 / 2 / 3 /erschien:
60 Sekunden - eine Minute
60 Minuten - eine Stunde
Kurt Meier 1945 bis 2005
Eine kleine Retrospektive


2006
Grosse Einzelausstellung im Forum Flüh / 1 / 2 / 3, mit Acrylbildern, Digitalfotografien und Lithografien vorwiegend zum Thema Wasser.

2007 Erhalte einen Beitrag aus dem Lotteriefond Baselstadt und Baselland, Fachausschuss für Audio-Vision & Multimedia, an die Ausführung meines Dokumentarfilms „DIE UNBELIEBTEN AUSSENSEITER“

2010 Am Sonntag, den 25. April Première des Films "DIE UNBELIEBTEN AUSSENSEITER", Bild1 / 2 im "kult.kino atelier in Basel. Der Film wurde 20 mal aufgeführt. Ca. 700 Besucher haben den Film gesehen.

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